Geschlechtswahl

Vorgeburtliche Geschlechtswahl: Überblick

Die Nachfrage nach vorgeburtlicher Geschlechtswahl ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Ein Grund dafür ist unser Wissenszuwachs auf dem Gebiet der Erbkrankheiten. Da einige Erbkrankheiten nur bei männlichem Nachwuchs zum Tragen kommen, entscheidet sich ein genetisch vorbelastetes Paar vielleicht für ausschließlich weiblichen Nachwuchs. Mit Präimplantationsdiagnostik (PID) können wir die genetischen Merkmale der Embryonen vor der Implantation überprüfen und so das Risiko von Erbkrankheiten senken.

Ein weiterer wichtiger Grund für die Geschlechtswahl ist die Ausgewogenheit einer Familie. Wenn etwa ein Paar schon drei Jungen hat, möchte es vielleicht, dass das nächste Kind mit Sicherheit ein Mädchen wird. Dieses Vorgehen wird "elektive" Geschlechtswahl genannt, im Gegensatz zur "medizinischen" Geschlechtswahl zur Verhinderung von Erbkrankheiten.

Wenn Sie sich für Geschlechtswahl interessieren, nehmen Sie bitte unsere kostenlose Email-Beratung zum Thema Geschlechtswahl in Anspruch. So können wir ermitteln, ob Sie dafür in Frage kommen, und Sie über die technischen Möglichkeiten informieren.

Möglichkeiten der vorgeburtlichen Geschlechtswahl

Trotz dubioser Behauptungen, die Sie vielleicht im Internet gefunden haben, gibt es nur zwei zuverlässige Wege zur Geschlechtswahl: Spermiensortierung für X (weiblich) oder Y (männlich), oder IVF in Kombination mit PID. Viele Kliniken behaupten, dass sie Spermien nach Geschlecht sortieren können, aber die momentan einzige verlässliche Sortiermethode ist Microsort.

Microsort ist noch nicht überall erhältlich, weil es sich noch im Versuchsstadium befindet. CHR arbeitet mit dem IVF and Genetics Institute in Fairfax, Virginia zusammen, das Microsort im Rahmen einer staatlich anerkannten Versuchsreihe anbietet. Das endgültige Resultat dieser Studie steht noch aus, aber neusten Forschungsberichten zufolge steigert Microsorting die Chancen auf weiblichen Nachwuchs auf etwa 85%. Die Chancen auf männlichen Nachwuchs scheinen etwas niedriger bei 75-80% zu liegen.

Wie vorgeburtliche Geschlechtswahl funktioniert

Im Vergleich zu Microsort ist IVF in Kombination mit PID sehr viel zuverlässiger. Mit der IVF/PID-Methode liegen die Chancen darauf, das Geschlecht Ihrer Wahl zu erhalten, bei annähernd 100% (wobei es natürlich auch hier zu technischen Fehler kommen kann).

Bei dieser Methode werden Embryonen aus Eizellen und Spermien des Paares erzeugt. Am dritten Tag nach der Befruchtung, wenn die Embryonen das 8-Zell-Stadium erreicht haben, entnehmen wir vorsichtig eine der Zellen des Embryos und analysieren das Chromosomenprofil auf sein Geschlecht. Nur die Embryonen, die das vom Paar gewünschte Geschlecht aufweisen, werden anschließend in die Gebärmutter verpflanzt. Dies ist eine sehr zuverlässige Methode der Geschlechtswahl.

CHR leistet Pionierarbeit auf dem Gebiet der IVF/PID- Geschlechtswahl. Wir bieten in Frage kommenden Paaren sowohl medizinische als auch elektive Geschlechtswahl an. Anders als viele andere Einrichtungen führen wir unsere PID klinikintern durch, um problemlose Abläufe und größte Sorgfalt zu gewährleisten.

Geschlechtswahl: Nächste Schritte

Der nächste Schritt ist ganz einfach: füllen Sie die Emailanfrage zum Thema Geschlechtswahl aus und erfahren Sie, ob sie dafür in Frage kommen.

Last Updated: November 15, 2014